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Wie wahrscheinlich bei vielen Fahrzeugen dieser Baureihe (Peugeot Boxer, Fiat Ducato, Citroen Jumper, Open Movano, RAM Promaster usw.) ist die verbaute Kamera nicht die beste.
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Auch wir haben uns über die schlechte Qualität gewundert und beschlossen die Kamera gegen ein besseres Modell auszutauschen.
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Tip: Wie wir inzwischen erfahren haben, liegt das unten gezeigte Kamerakabel wohl auch in vielen Fahrzeugen die gar keine Kamera verbaut haben. Bevor man also anfängt Kabel zu verlegen empfiehlt es sich nach diesem Kabel ausschau zu halten.
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Die Rückfahrkamera sitzt zusammen mit der 3. Bremsleuchte in einem wuchtigen Kunststoffgehäuse.
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Der Ausbau gestaltet sich sehr einfach, erst die beiden Schrauben an der hinteren Säule lösen
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und dann das ganze Kunststoffgehäuse nach hinten herausziehen. Wer wegen dem Möbelbau nicht mehr an die Schrauben herankommt, der kann auch mit einer Pinzette und etwas Fingerspitzengefühl versuchen den Stecker von außen zu erreichen. Hier reicht es dann, die 2 Schrauben der dritten Bremsleuchte zu entfernen und das Gehäuse wie unten beschrieben zu öffnen.
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Die beiden Stecker für die Bremsleuchte (2 pol.) und die Kamera (8 pol.) trennen
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und schon hat man das gute Stück entfernt.
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Nun geht es ans zerlegen um die Kamera tauschen zu können. Als erstes die beiden Schrauben der Bremsleuchte lösen und dann das Gehäuse aufhebeln. Hierzu mit einem Schraubenzieher in die beiden Öffnungen stechen und so die Klemmhalter lösen. Die Kamera kommt zum Vorschein und ist mit 2 Schrauben befestigt.
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Die Schrauben lassen sich leicht lösen und so ist die Kamera schon entfernt. Wie man sieht ist die Kamera mit einem Spezialstecker versehen, hier muss also ein Adapter für eine handelsübliche Kamera her.
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Das Loch für die neue Kamera scheint eine brauchbare Größe zu haben, da sollten handelsübliche Kameras mit einem Steckdurchmesser von 18,5 mm genau rein passen.
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Nach einer längeren Recherche haben wir einen Adapter und eine Kamera* gefunden und bauen diese in das originale Kunststoffgehäuse ein. Wir haben zwar auch andere Kamerasysteme* angeschaut, aber die waren entweder sehr teuer, ohne Straßenzulassung, oder das verlegen von eigenen Kabelsträngen wäre notwendig gewesen. All das wollten wir natürlich nicht und fanden eine Lösung ganz ohne Kabel verlegen und für kleines Geld.
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Um die Kamera nachher leichter ausrichten zu können sind wir beim Einbau etwas anders vorgegangen. Zuerst haben wir den Gehäusehalter mit den 2 Schrauben befestigt und anschließend das Adapterkabel, sowie das Kabel für die 3. Bremsleuchte wieder verbunden. Die Kabel können nun durch den Halter geführt werden und sind so einfach von außen zugänglich.
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Im Anschluss kann das Kunststoffgehäuse aufgeschoben, die Kamera in das vorhandene Loch eingeschoben und die Steckverbinder für die Kamera verbunden werden. Nun wird der Rückwärtsgang eingelegt und das Kamerabild ausgerichtet. Im letzten Schritt wird dann das Kabel für die Bremsleuchte wieder aufgesteckt, die Bremsleuchte eingebaut und mit den beiden Schrauben befestigt. Das war es schon, kein Bohren, kein Kabel verlegen und sieht so aus als wäre das schon immer so gewesen.
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Das Ergebnis ist genial, endlich eine Rückfahrkamera die ihren Namen auch verdient. Ich habe mich ganz explizit für eine Kamera mit extremen Fisheye Objektiv (180 Grad) entschieden, das sieht zwar ungewohnt aus, aber dafür hat man auch alles im Blick. Selbst der Dachbalken der Garage ist zu sehen. Durch den universellen Kameraadapter kann aber auch jede andere Kamera mit 18,5mm Bohrdurchmesser in das vorhande Kameraloch eingesetzt werden.
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Auf dem linken Bild ist der Vergleich zu dem Bild der Originalkamera ganz oben, beim rechten Bild habe ich die Garage abgedunkelt um die Nachtsichteigenschaften zu testen. Nur die Rückwärtsleuchte beleuchtet die Garage ein wenig, vorher war da einfach nichts mehr zu erkennen.
Da kann man nicht meckern, auch wenn es immer noch ein NTSC Video ist.
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